
Die Berliner Malerin
Petra Flierl hat ihre
Bildsprache aus der Auseinandersetzung mit der
klassischen Moderne entwickelt und zu einer
expressiven malerischen Ausdrucksweise gefunden, bei der die Lust an der Farbe und die Konzentration auf die
menschliche Figur als wesentliche Merkmale hervorstechen.
Wesentliche motivische Inspirationen entnimmt die
Künstlerin der Medienwirklichkeit, in dem sie
Fotos aus Zeitungen und
Periodika als Ausgangspunkt für ihre Bildfindungen nutzt. Auf diese Art und Weise finden auch massenkulturelle Idole, wie Lara Croft oder Micky Maus Eingang in die
Bildwelt der
Künstlerin. Allerdings benutzt sie diese Figuren lediglich als Anlass um deren Bedeutungsinhalt durch absurde Bedeutungsebenen oder verblüffende Sinngehalte zu brechen. Als Mittel dienen ihr dazu unerwartete malerische oder zeichnerische Formulierungen. Kennzeichnend für ihre
Malerei ist der lustvolle Umgang mit der Farbe, der das Auge des Betrachters in seinen Bann zieht. Hinter einem pastosen Farbauftrag oder einer kräftigen Farbwahl kann man
Bedeutungsebenen entdecken, die über das unmittelbar Dargestellte hinausgehen.
Sie stellt dabei Fragen nach der Rolle, die Malerei angesichts eines massenhaften Gebrauchs von Bildern in den Medien spielen kann, gibt in ihrem auf die Sinne zielenden Farbkonzept aber gleichzeitig ihre Antwort darauf.
Petra Flierl wurde 1954 in Berlin geboren und hat an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Hans Vent studiert. Seit 1981 lebt und arbeitet sie freischaffend in Berlin und in Paulinenhof/ Uckermark.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog
Bezirksamt Pankow, Amt für Kultur und Bildung – Fachbereich Kunst und Kultur –
Galerie Pankow
Galerieleiterin: Annette Tietz
Breite Straße 8, 13187 Berlin, Tel.: 030-47537925 Fax: 030-48621709
Öffnungszeiten: Di –Sa, 14 -20 Uhr und nach Vereinbarung
Bus 107, 155,2 55, n227, Tram M1, 50
Eintritt frei